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Westfälische Rundschau, 2. Mai 1979 Der Reinoldi-Bläserkreis auf hohem Niveau - Glanzvoller Klang der Blechbläser faszinierte die Hörer in St. Marien (M.E.) Die strahlende Schönheit der Trompeten und der satte Klang der Posaunen, zu chorischem Wohllaut vereint, faszinierte am Sonntag die Hörer in der Marienkirche. In einer Abendmusik, die sich im Programmangebot wie in der Qualität der Ausführung überdurchschnittlich auszeichnete, bot der Bläserkreis an St. Reinoldi alte Choralsätze und mehrchörige "Orchestermusik" aus dem frühen Barock, von Siegfried Fischbach mit leichter Hand und stilkundig geführt.... ![]() Ruhr-Nachrichten, Mai 1979 Altmeister einfühlsam nachgestaltet - Bläserkreis und Solisten musizierten in der Marienkirche (R.S.) Der Bläserkreis an Sankt Reinoldi (Ltg. Siegfried Fischbach) präsentierte in der Marienkirche eine Abendmusik. Walther Büchsel (Frankfurt, Flöte) und Christoph Grohmann (Bielefeld, Orgel) sorgten in kluger Anpassung an die stilistische Grundhaltung des Programms für willkommene Abwechslung.... Westfälische Rundschau, 8. Mai 1984 Festliche Musik von Bläsern und Orgel in St. Reinoldi (M.E) Festliche Musik boten Kirchenmusikdirektor Gerolf Jacobi und der Bläserkreis unter Leitung von Siegfried Fischbach am Sonntagabend in der Reinoldikirche. Festlich fürwahr geben sich die frühbarocken Choralsätze und Kanzonen von deutschen und italienischen Meistern, die jene in der Zeit "neue" Klanglichkeit nutzen oder auch die ebenso neuen konzertanten Elemente einbringen. Für den disziplinierten und klangrunden Bläserchor war es eine dankbare und interessante Aufgabe, Choralmelodien in den verschiedenen "Aussetzungen" von Lukas Osiander über Haßler, Praetorius bis zu Bach zu studieren oder sich mit den schon "raumklangnutzenden" doppelchörigen Canzonen von Giovanni Gabrieli zu beschäftigen. Für den aufmerksamen Hörer eröffnete sich so ein faszinierender Blick in die Werkstatt des 16. und 17. Jahrhunderts und ihrer Entwicklung. Ruhr-Nachrichten, 10. Juni 1985 Stunde der Kirchenmusik in St. Reinoldi - Bläserkreis bot auch zeitgenössische Werke (G.R.) Ein stilistisch weitgestecktes Programm bot am Samstag die "Stunde der Kirchenmusik" in der Reinoldi-Kirche. Der Bläserkreis an St. Reinoldi unter Hans-Walter Daub und Gerolf Jacobi, Orgel, hatten diesmal auch zeitgenössische Musik in ihr Konzept einbezogen.... Unter prägnanter Leitung von H. W. Daub musizierte der gut disponierte Bläserkreis vorwiegend Choralbearbeitungen verschiedenster Bearbeitungsformen.... Besondere Erwähnung verdient von den zahlreichen Darbietungen die Interpretation der Choralfantasie "Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn" von P. E. Ruppel. Ungewöhnliche Begleitfiguren, dissonante Klänge, Synkopen und jazzähnliche harmonische Wendungen machen den Reiz dieser Kompositopn aus. Die in jeder Hinsicht werkgerechte Wiedergabe konnte überzeugen. Gut gewählte, abwechslungsreiche Tempi der einzelnen Sätze, sowie eine spannungsvoll angelegte dynamische Steigerung ließ die Sonate "La Riviers" von F. Maghini als Abschluß auch gleichzeitig zum Höhepunkt der Kirchenmusikstunde werden. Ruhr-Nachrichten, 21. Juli 1986 In St. Marienkirche - Besucher durften mitsingen (Str.) Zu einer Abendmusik in der St.-Marien-Kirche hatte sich ein großer Zuhörerkreis eingefunden. Zu hören waren ausschließlich Instrumentalweke vorwiegend alter Meister. Die Vertreter der zeitgenössischen Komponisten waren Walter Haffner mit der Choralpartita "Nun jauchzt dem Herrn, alle Welt" und Wilhelm Mergenthaler mit der Choral-Intrade "Nun danket alle" für zwei vierstimmige Chöre. In beiden wurden die Zuhörer zu Mitwirkenden, da sie mit Gesang beteiligt waren. In der Akustik des Kirchenraumes kam der Klang des Bläserkreises an St. Reinoldi, der unter der Leitung von Hans-Walter Daub musizierte, zu klangintensiver Entfaltung. Werke von Pachelbel, Haßler und Schütz standen auf dem Programm, Motetten für zwei Chöre, zu fünf Stimmen und Doppelchor und zwei kleine Symphonien von Schütz. Alle forderten ein hohes Maß an technischem Können und musikalisches Engagement. Der Bläserkreis war tonlich immer sehr ausgeglichen und bestach durch seine vorzügliche Intonation. Werke für vier Trompeten, vier Posaunen und vier hohe Stimmen ließen einige der Mitglieder auch solistisch nachdrücklich in Erscheinung treten. Ruhr-Nachrichten, Juli 1987 Festliche Instrumentalmusik in der Marienkirche - Klänge aus dem 17. Jahrhundert (Str.) Eine "Festliche Instrumentalmusik" wurde vom Bläserkreis der St. Reinoldi-Gemeinde in der Marienkirche veranstaltet. In seinem Programm widmete sich der Instrumentalkreis Werken des 17. Jahrhunderts. Auch die weiteren Mitwirkenden, Christoph Daub, Violine, Claudia Geese, Violoncello, und Petra Neukirch, Cembalo, vermittelten Werke des gleichen Jahrhunderts. Mit einer Intrade für zwei Chöre von Paul Peuerl eröffnete der Bläserkreis, von Hans Walter Daub geleitet, das Konzert. Der Bläserklang war immer fein nuanciert, so daß die Stimmung weich und biegsam war und die Intonation sauber. Aber auch dynamisch war das Spiel gut gestaffelt. WAZ, 16. Dezember 1992 Volkschor Hörde begrüßte Publikum mit kultiviertem Pianogesang - Viel Beifall für gelungens Konzert "Lebendige Weihnacht" war der Titel des gelungenen Konzerts, zu dem mit Unterstützung des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes der Volkschor Hörde unter der Leitung von Heiner Annacker in das Goethe-Gymnasium eingeladen hatte. Mitwirkende waren der Bläserkreis Reinoldi und der Frauenchor "Lyra" Eichlinghofen. Nach strahlendem Auftakt des von Walter Daub geleiteten Bläserkreises mit Glucks "Hoch tut euch auf" begrüßte der gesamte Klangkörper die Zuhörer in der vollbesetzten Aula mit "Lobt den Herrn der Welt" nach Jeromie Clarkes weltberühmten "Prince of Denmarks March". Eine feine Leistung gelang dem Bläserchor mit zwei Sätzen von Eccard und Reich. Eine besondere Freude machte der in blendender Form spielende Bläserchor mit der liebenswert-melodiösen Suite von Johann Fuchs.... 4.April 1994 Festliche Bläsermusik in der Pauluskirche zum Jubiläumsfest Ein Konzert mit Bläsermusik am Ostermontag war einer der musikalischen Höhepunkte beim Festprogramm zum 100jährigen Geburtstag der Pauluskirche an der Schützenstraße. Unter der Leitung von Pfarrer i. R. Hans-Walter Daub spielte der Posaunenchor der Gemeinde St. Reinoldi. Organist Martin Bergmann leistete an diesem Abend an der neuen Rieger-Orgel einen weiteren musikalischen Beitrag. Schon am Vormittag des 4. April waren die Bänke der Pauluskirche voll besetzt: Zum ersten Mal hatte hier ein zentraler Gottesdienst aller Nordstadtgemeinden stattgefunden. 13. Januar 1995 Kunst und Kultur Kunst und Kultur waren Thema des Reinolditages, zu dem die Evangelische und Katholische Kirche am Freitag Abend zum ökumenischen Gottesdienst in der Reinoldikirche eingeladen hatten. Die Bitte um den kreativen Geist Gottes wurde dabei in Musik, Wort und Bildender Kunst aufgenommen. Unser Bild zeigt den Bläserkreis St. Reinoldi, geleitet von Pfarrer i. R. Hans-Walter Daub. 25. Februar 1996 Erster Auftritt unter der neuen Leitung von Gerolf Jacobi in St. Reinoldi - Bläserkreis bewies sein hohes Niveau Musik für Bläser und Orgel stand auf dem Programm der geistlichen Abendmusik in St. Reinoldi. Es war der erste Auftritt des Bläserkreises an St. Reinoldi unter der neuen Leitung von Gerolf Jacobi, der nach dem Tod von Pastor Hans-Walter Daub den Instrumentalkreis weiterführt. Die dreizehn Bläser, bestehend aus sechs Trompeten und sieben Posaunen, hatten ein anspruchsvolles polyphon geprägtes Repertoire vom 16. bis 20. Jahrhundert vorbereitet. Bereits das einleitende "Du meine Seele, singe" von Ulrich Baudach zeigte eine präzise Abstimmung im Zusammenspiel, saubere Intonation in den Einzelstimmen und feine Rubati im Melodieverlauf. Ebenso gelangen die Motetten von Heinrich Schütz, wobei diese dynamisch differenziert abgestuft vorgetragen wurden. Das Niveau dieses aus engagierten Laien bestehenden Klangkörpers ist überaus hoch. Dies zeigte sich auch in einer bemerkenswerten Wiedergabe der zeitgenössischen Partita für vier Posaunen von Volker Gwinner. Eine Partita von Lothar Graap brachte ein interessantes Wechselspiel zwischen Trompeten und Posaunen. 8. Juni 1997 Bachchor und Bläserkreis mit Abendmusik in St. Reinoldi - Von der Renaissance bis zum Gospelsong (KM) Geistliche Abendmusik erklang am Sonntag in der Reinoldikirche. Bachchor und Bläserkreis, beide unter der Leitung Gerolf Jacobis, präsentierten ein gut einstündiges Programm zwischen Renaissance- und Gospelgesängen. Einen besonderen Schwerpunkt legten die Ensembles auf doppelchörige Sätze. Zum einen stellten sie so die Komposition in ihrer historischen Entwicklung dar, zum anderen kontrastierten sie instrumentale und vokale Ausführungen. Besonders anschaulich fiel diese Gegenüberstellung bei drei achtstimmigen Motetten von Mendelssohn-Bartholdy aus. Während das "Kyrie eleison - Heilig ist Gott, der Herr" aus der "Deutschen Liturgie" und die Psalmvertonung "Richte mich, Gott" als Bearbeitungen für Blechbläser erklangen, sang der Bachchor "Warum toben die Heiden". Jacobis Ensembles legten einen ausgesprochen feinen Sinn für klangliche Transparenz und dynamische Gestaltung an den Tag. So gelang es trotz des reichen Halls, sowohl die polyphonen Strukturen als auch die breit aufgefächerten Homophonien mit beeindruckender Deutlichkeit darzustellen. Dabei erschienen die Bläserbearbeitungen dem Original durchaus ebenbürtig, spielten die Instrumentalisten doch mit sehr vokalem Habitus und ebneten keinesfalls die Feinheiten der Sätze ein. Den historischen Zusammenhang der Doppelchor-Technik zeigten die Bläser mit der Canzona "La Bolognese" des Renaissance-Komponisten Ludovico da Viadana und einem Präludium des Zeitgenossen Rolf Schweizer auf. Auch der Chor schlug mit vier- und sechsstimmigen Motetten von Andreas Hammerschmidt, Gottfried August Homilius, Moritz Hauptmann und Friedrich Kiel sowie bekannten Gospelsongs einen epocheübergreifenden Bogen. Letzteren verlieh der Chor zwar einen eher ruhigen Spiritual-Charakter, dafür offenbarte der Bläserkreis überraschende Blues-Qualitäten. Ruhr-Nachrichten. 15. März 2004 Feier mit Pauken und Trompeten - 100 Jahre Bläserkreis (JG) Mit Pauken und Trompeten hat der Bläserkreis an St. Reinoldi unter der Leitung von Gerolf Jacobi am Samstag seinen 100. Geburtstag gefeiert, und das Festkonzert im Turmraum gemeinsam mit dem Hagener Organisten Georg See eröffnet mit einem Werk eines Bläserfreundes, das in den Kindertagen des Ensmbles komponiert worden ist: dem "Feierlichen Einzug für Bläser, Orgel und Pauken" von Richard Strauss. 20 Bläser haben sich 1904 zu dem Bläserkreis formiert. Und 20 Bläser sind es heute noch, die das Kulturleben der Stadt mit Konzerten und einmal im Monat den Gottesdienst in St. Reinoldi bereichern. Das spricht für Kontinuität, auf die die Gemeinde stolz ist. "Ohne Sie wäre die Gemeinde wesentlich ärmer in ihren Ausdrucksmöglichkeiten", gratulierte Pfarrerin Christa Schaaf. Vielfalt Das Musizieren mit den Menschen war den Bläsern auch in dem Geburtstagskonzert wichtig: In zwei Liedern aus dem Gesangbuch begleiteten die Bläser die Zuhörer. In dem sehr abwechslungsreichen Programm zeigte der Kreis nicht nur, zu was für einem homogenen und ausdrucksstarken Ensemble Jacobi die Blechbläser zusammengeschweißt hat. Auch stilistische Vielfalt demonstrierte der Kreis in der Musik von Renaissance bis Moderne. Die Paduana von Hammerschmidt aus der Blütezeit der Bläsermusik, dem Übergang zwischen Renaissance und Barock, war klingendes Beispiel dafür, mit wieviel Tonkultur und rhythmischem Feingefühl die Bläser ans Werk gehen. Auf Bearbeitungen von Vokalmusik waren solche Ensembles immer wieder angewiesen. Die doppelchörige, polyphone Canzone von Giovanni Croce sangen die Bläser brilliant auf ihren Instrumenten - ebenso wie die Originalkompositionen für diese Besetzung, die Canzoni von Gabrieli. "Bleib bei uns" Auch zeitgenössische Musik ist bei dem Ensemble in guten Händen. Rhythmisch präzise geblasen führten die Bläser das Thema von Dvorák durch die Variationen der 1921 geborenen Magdalena Schauss-Flake. Mit blühenden Bläserklängen beendeten die Musiker, deren Instrumente zu den feierlichsten gehören, ihr Festkonzert. Gerne werden die Zuhörer Rheinbergers "Bleib bei uns" wörtlich nehmen und ihrem Bläserkreis an St. Reinoldi treu bleiben. Westfälische Rundschau, 15. März 2004 100-jähriges Bestehen des Bläserchores in der Kirche St. Reinoldi - Imponierend im orchestralen Klang Nicht oft stehen die Bläser einer Gemeinde im Licht der Öffentlichkeit. Ein 100-jähriges Bestehen ist allerdings ein besonderes Ereignis, das gebührend gefeiert werden muss. So gab es in der Reinoldikirche aus diesem Anlass eine Musik für Blechbläser, die sehr gut besucht war. Pfarrerin Schaaf lobte den auch im Gemeindedienst tätigen Bläserchor. Gespielt wurden Stücke aus vier Jahrhunderten. Für Orchester schrieb Richard Strauß "Einzug" mit welchem die Bläser aus dem hinteren Kirchenraum die Einstimmung gaben. Diese war imponierend in ihrem schon orchestralen Klang. Bläser, Orgel und Pauken bildeten eine noble Vereinigung. Im Altarraum wurde dann unter der Leitung von Gerolf Jacobi weiter musiziert. Er legte ganz besonderen Wert auf einen zügigen Ablauf ohne Übereilung und viel Raum lassend für ein musikalisches Ausspielen. Aus vier Jahrhunderten waren die namhaftesten Komponisten ausgewählt und so erlebten die Zuhörer die verschiedenen Stilrichtungen. Choralvorspiele von Walther Haffner und Magdalene Schauß-Flake leiteten zum Gemeindegesang über. Sechsstimmig erklang eine Paduana von dem Schütz-Schüler Andreas Hammerschmidt. Von seinem Lehrer Heinrich Schütz erklang dann eine eigentlich für Chor geschriebene Motette zu 5 Stimmen, die für Bläser bearbeitet wurde. Ins Frühbarock ging es dann mit zwei italienischen Meistern, Giovanni Gabrieli und Giovanni Croce mit Canzonen. Sehr stimmungsvoll gestaltet waren die Variationen über ein Thema von Antonin Dvorák von Magdalene Schauß-Flake, die das Thema sehr nuancenreich umspielen ließ. Romantische Züge hatten die beiden Schlussstücke "Kyrie" aus der Messe E-Dur op. 192, bearbeitet für Bläser und eine Motette zu 6 Stimmen in Bearbeitung von Joseph G. Rheinberger, einem Komponisten aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es gibt nicht viel Originalmusik für Trompeten und Posaunen. Ihre Entwicklung hat aber eine reiche Tradition in der evangelischen Kirche. Dass sie bei den Reinoldibläsern sehr liebvoll gepflegt wird, konnte in diesen Konzert jeden überzeugen. |
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Bläserkreis an Sankt Reinoldi Dortmund
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